Lars Gode

Köln, Deutschland
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Lars Gode
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  • Zuallererst - Wer ist der beste Hochzeitsfotograf in Ihrer Stadt? :)

    Ha. Natürlich müsste ich jetzt mich selbst nennen aber mal ganz ehrlich, es gibt so wahnsinnig viele, sehr gute und kreative Fotografen, die ich alle sehr schätze. Jeder dürfte seinen eigenen Stil verfolgen, so dass die Wertung, wer der Beste ist, oftmals im Auge des Betrachters liegt. Es ist ja nicht nur die Qualität der Fotos, sondern auch Sympathie, der Umgang mit Menschen, Kreativität sowie Flexibilität, die einen guten Fotografen ausmachen.

  • Sind Sie fotogen?

    Ich würde behaupten "JA" aber eigentlich ist jeder auf seine Weise fotogen.

  • Wie sind Sie zur Hochzeitsfotografie gekommen?

    Usprünglich komme ich aus der Beauty und Fashionfotografie. Bei dieser doch eher stilistischen und durchgeplanten Art der Fotografie fehlte mir manchmal jedoch der manchmal sehr ungezwungene Umgang mit ganz normalen Menschen. Als mich dann ein guter Freund bat, seine Hochzeit zu fotografieren, habe ich meine Liebe zu dieser Art der Fotografie entdeckt. Es folgten weitere Hochzeiten immer weiter entfernten Zielen; die Menschen, deren Glück, die Emotionen – kein geplanten Shooting ist so erfrischend.

  • Was macht Ihrer Meinung nach ein gutes Foto aus?

    Ein gutes Foto – in der Hochzeitsfotografie – ist meiner Meinung nach das Einfangen der ganz besonderen Momente. Tränen, Lachen, Missgeschicke...all' die Dinge, die passieren und einen Tag einzigartig machen sind es wert fotografisch festzuhalten. Schaut man sich nach Jahren noch diese Fotos an und spürt die Emotionen, ist dieses Foto ein gutes Foto.

  • Reisen Sie gern?

    Ständig und immer gerne.

  • Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am meisten?

    Diese ansteckende Fröhlichkeit der Brautpaare. Die Emotionen und das Glück, was man in den Augen sehen kann. ...und die Reaktion, wenn man die Bilder abliefert.

  • Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am wenigsten?

    Mir fällt hier spontan nichts ein. Vielleicht der übertriebende Preiskampf unter Kollegen?!?

  • Wie sieht die Zukunft der Hochzeitsfotografie aus?

    Die Hochzeitsfotografie wird sich in den nächsten Jahren verändern – und das ist auch gut so. Nicht, dass mir der gegenwärtige Stil nicht gefällt aber es stellt immer eine Herausforderung da, sich den modischen Wandlungen zu stellen.
    Leider gibt es auch Trends wie z.B. das Vaping bei der Hochzeitsfotografie deren Bilder oftmals aussehen wie Werbefotos für Dampfloks. Ist nicht meins.

  • Wie gehen Sie mit Kritik um?

    Kritik ist für mich essentielle. Ich forder sogar meine Brautpaare dazu auf. Ich möchte mich ständig weiterentwickeln. Das ist jedoch nur möglich, wenn man im stetigen (kritischen) Austausch mit Kunden und Kolleginnen und Kollegen steht. Konstruktivität vorausgesetzt.

  • Gibt es in der Hochzeitsfotografie bestimmte Trends?

    Natürlich. Wie immer. Und wie immer kommt alles wieder. Bestimmt kommen irgendwann auch die gestellten, verkrampften Brautpaarfotos zurück. :-)Zur Zeit ist der Vintage- oder Bohostil trendy. Alles sehr gediegen, teils entsättigt, viele Erdtöne. Mir gefällt der Stil und entspricht ganz und gar meinem Geschmack.

  • Anhand welcher Kriterien sollten die Braut und der Bräutigam ihren Hochzeitsfotografen auswählen?

    Grundsätzlich sollten sich meine Kunden natürlich meine Fotos anschauen und mögen. Passt der Stil grob schon mit den eigenen Vorstellungen überein, sollten Kunden grundsätzlich ein Treffen mit dem Fotografen – also auch mit mir – durchführen. Ich lege sehr viel Wert auf die richtige Chemie zwischen mir und dem Brautpaar – dann bekommt man in der Regel wunderbare Fotos – auch von denen, die anfänglich glauben, dass sie überhaupt nicht fotogen sind oder sich sehr unwohl vor der Kamera fühlen.

  • Was ist bei Fotoaufnahmen strikt verboten?

    Es gibt keine echten Verbote – nur Rücksichtnahme und Respekt anderen gegenüber. Ein aktueller Trend scheint für manche Bevölkerungsgruppen die Sperrung einer Autobahn zu sein, dort zu tanzen, während der Fahrt in die Luft zu ballern und das ganze Tradition zu nennen. Diese Aufnahmen werde ich nicht fertigen.

  • Was nimmt ein Hochzeitsfotograf auf, das andere Menschen nicht sehen oder bemerken?

    Durch seine Professionalität sieht der Hochzeitsfotograf viele lustige, emotionale Kleinigkeiten, die einen Tag besonders werden lassen.

  • Was beeinflusst den Wert eines Fotos? Welche Elemente sind wichtig?

    Die Werte eines Fotos sind von verschiedenen Dingen abhängig. Zum einen natürlich vom Motiv selbst – meist eines, welches unwiderbringlich ist. Lichtführung, Perspektive und natürlich später der Look eines Fotos unterstreichen im Ergebnis dieses Motiv.

  • Welche Person verkörpert für Sie das 21. Jahrhundert am besten?

    Donald Trump – der personifizierte, egoistische Trend der Menschheit.

  • Was würden Sie gern fotografieren?

    Ein Traum von mir ist noch ein Brautpaarshooting auf Island. Ich finde diese unbändige, teils schroffe Natur im Kontrast zu der Sinnlichkeit eines Brautpaares einfach wunderbar.

  • Gibt es für Sie in Ihrem Beruf Tabus?

    Wenn der Intimsphäre ohne Respekt behandelt wird – alles nur für ein tolles Foto, dann würde ich das ein Tabu nennen. Allerdings ist man da als Fotograf oftmals im Zwispalt zwischen Dokumentation und Persönlichkeitsrechte. Was würden wir von der Welt wissen, wenn es nicht Fotografen gäbe, die ungefiltert das Leid fotografieren würden?!

  • Mit wem würden Sie gern fotografieren?

    Sehr gerne würde ich mal mit Felix Rachor fotografieren. Es verbindet für mich eine wunderbare lockere Art mit höchster fotografischer Qualität. Abgesehen davon ist er und seiner Frau schlichtweg einfach nur nett.

  • Worüber machen Sie sich Sorgen und warum?

    Jetzt wird es politisch; mir macht die Flüchtlingssituation große Sorgen. Zum einen, dass es für Menschen überhaupt einen Grund zur Flucht gibt. Dann, dass die Hilfsbereitschaft von Gastländern von Pseudoflüchtlingen ausgenutzt werden, und in Folge dessen allgemeingültige Feindlichkeit gegenüber Fremden ensteht. Schlussendlich ist der soziale Frieden gefährdet.

  • Was war der eindrucksvollste Moment in Ihrem Leben?

    Die Geburt meines ersten Kindes.

  • Wer inspiriert Sie in Ihrem Leben und warum?

    Die größte Inspiration für mich jemals war und ist es Gott sei Dank noch, mein Vater. Er brachte mich zur Fotografie, lehrte mich Durchhaltevermögen und den Blick aus einer anderen Perspektive, so dass ich mich gut in Menschen hineinversetzen kann.

  • Wie definieren Sie Erfolg? Wie messen Sie ihn?

    Erfolg ist für mich eine rein persönliche Zufriedenheit. Natürlich ist man erfolgreich, wenn man durch seinen Beruf auch genug Geld verdient, Awards gewinnt, stetig ein positives Feedback bekommt und frühzeitig ausgebucht ist. Aber erfolgreich bin ich auch, wenn ich trotz dieser Dinge, meine Familie nicht vernachlässige und ich immer sagen kann, dass ich zB das Aufwachsen meiner Kinder miterlebe.

  • Gefällt es Ihnen mehr, wenn man Sie mag oder wenn Sie respektiert werden?

    Ob man mich mag oder auch nicht – mit Respekt möchte ich immer behandelt werden. Von daher, ist mir Respekt wichtiger.

  • Was war der größte Fehler bei Ihrer Arbeit?

    Jetzt soll ich mich outen? ;-) Ich mag es gar nicht zugeben, aber ich habe tatsächlich schon einmal bei einem Shooting meine Kameras vergessen :-) Konnte ich aber noch heilen. Nur peinlich war es ohne Ende.

  • Haben Sie Apparate oder Ausrüstung, die Sie lieber nicht hätten kaufen sollen? Warum?

    Oh ja, diverse Objektive, Kameras und unnützes Allerlei. Man meisten störte mich an diesen Käufen, dass ich auf Marketingstrategie reingefallen bin.

  • Wie bilden Sie sich weiter, damit Ihre Bilder noch besser werden?

    Ich stehe in regem Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen. Meine größte Kritikerin ist jedoch meine Frau und meine 4jährige Tochter. "Papa das sieht doof aus." Aber ich sehe mir sehr gerne Videos von diversen Fotografen oder Retouchern an. Überhaupt versuche ich mir so viele Bilder wie möglich anzuschauen. Manchmal sitze ich einfach nur da und schaue auf 500px oder anderen Communities die Bilder an und lasse diese auf mich wirken. So schärfte ich meinen Blick für gute und schlechte Fotos.

  • Wessen Werk haben Sie als Hochzeitsfotografen am meisten beeindruckt?

    Ich weiß leider nicht den Namen des Fotografen aber ich habe mal ein Bild einer Hochzeit in Varanasi, Indien, gesehen. Das Bild zeigt eine Hochzeit von sehr armen Menschen, die trotz ihrer Armut eine wunderbare, bunte Hochzeit gefeiert haben – dieses Hochzeitspaar und die Gesellschaft waren wie ein Farbtupfer in all' dem eintönigen Staub und Dreck. Das Bild hat mir gezeigt, dass Liebe über alles Schlechtem stehen kann.

  • Was hätten Sie auf jeden Fall wissen müssen, als Sie mit der Fotografie begannen?

    ...das es zuviele Motive gibt, als das man sie jemals alle festhalten könnte.

  • Was möchten Sie mit Ihren Fotos zum Ausdruck bringen?

    Meine Hochzeitsfotos sollen die Momente des Glücks ausdrücken. Ein Moment, in dem zwei Menschen zueinander JA sagen und den Rest des Lebens alle Höhen und Tiefen meistern werden. Hört sich philosophisch an aber ich finde in der heutigen, mehr und mehr egostisch werdenden Zeit, ist so eine althergebrachte Tradition umso wichtiger geworden.

  • Was motiviert Sie weiterzumachen?

    Ich werde mein Leben lang fotografieren; sei es Hochzeiten, Beauty, Fashion oder Landscape oder Portaits an den entlegendsten Orten. Ich mag das Bannen von Momenten auf Papier (ja, ich fotografiere tatsächlich auch noch analog). Mich motiviert, das ich am liebsten all' diese Momente erleben möchte.

  • Hätten Ihre Eltern strenger sein müssen?

    Meine Eltern hatten stets die richtige Mischung aus "Leine-lassen" und "Streng-sein" finden können.

  • Wenn Sie zurückschauen, was hätten Sie besser machen können?

    Ich will immer alles. Alles zu 100%. 100% richtig. Dafür hat mir immer die Zeit gefehlt, so dass ich mir im Nachhinein gewünscht hätte, mich teilweise besser zu ordnen.

  • Was halten Sie vom Leben auf anderen Planeten?

    Warum sollten wir die einzigen intelligente Wesen im Universum sein? Die Arroganz, das zu behaupten fehlt mir.

  • Wovor haben Sie keinerlei Respekt?

    Ganz klar; Großkotzigkeit, Arroganz, Egoismus, Respektlosigkeit.

  • Was tun Sie in Ihrer Freizeit?

    Meine Freizeit ist rar gesät. Daher verbringe ich viel Zeit mit meiner Familie, Sport und Reisen ohne Auftrag.

  • Welche Seite Ihrer Persönlichkeit bleibt dem Publikum verborgen?

    Ich bin ein offener Mensch, der Vertrauen hat und voraussetzt. Sollte eine entsprechende Situation da sein und Gespräche auf diverse Themen kommen, so gehe ich auch offen mit meinen, natürlich verschiedend gering anzutreffenden Fehlern, um.

  • Wann sind Sie mit Ihrer Arbeit in jeder Hinsicht zufrieden?

    Meine Zufriedenheit ist von 3 Dingen abhängig; von der Qualitätssicherung meiner Familie, mir selbst und dem Kunden.

  • Glauben Sie an die traditionellen Rollen von Mann und Frau?

    Nein, dieses Zeiten sind schon lange vorbei und das finde ich auch gut so.

  • Schließen Sie schnell Freundschaft?

    Nein, nur Bekanntschaften. Freunde sind mir sehr wichtig und so hat die Vergangenheit eine natürliche Auslese vollzogen.

  • Wo würden Sie gern leben?

    Ich lebe gerne – und das überall. Meine Heimat Deutschland, genauer gesagt Umland von Köln, ist für mich zur Zeit eine wunderbare Heimat.

  • Was war das Dümmste, auf das Sie sich je eingelassen haben?

    Aktion der Telekom zu kaufen.

  • Gibt es ein Leben nach der Heirat?

    Natürlich gibt es ein Leben nach der Heirat. Es ist nur anders....manchmal leider auch schöner. Leider, weil es manchmal der bessere Weg ist, sich zur trennen als zusammen zu bleiben. Jedoch bin ich kein Mensch, der vorschnell die Flinte ins Korn werfen würde.

  • Das Ärgerlichste im Leben ist:

    ...das es ein Ende hat.

  • Was würden Sie in der Welt ändern?

    Mit Rücksichtnahme und Toleranz, fernab von Religion und Herkunft, wäre das Leben für alle besser.

  • Haben Sie ein paar Tipps für angehende Hochzeitsfotografen?

    Angehende Hochzeitsfotografen sollten sich darum bemühen, bei jemaden mit Erfahrung über die Schulter zu schauen. Es ist etwas anderes, auf den Auslöser zu drücken oder mit Menschen in einer sich ständig ändernden Situation umzugehen.
    Aber für jeden gilt; nicht aufgeben. Immer weitermachen und aus den Fehlern lernen.

  • Wenn Außerirdische auf der Erde ankommen und Sie sind die erste Person, die sie treffen, was sagen Sie zu ihnen?

    Moin – friedlich oder feindlich?

  • Angenommen Sie erhalten den Auftrag, einen Film aufzunehmen. Welches Genre würden Sie für den Film wählen?

    Naturdokumentation – am liebste mit National Geographic

  • Morgen werde ich...

    so sein wie ich bin.